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Hans-Dieter Resch
 
· Sieben Aphorismen  für Klavier Solo
Die „Sieben Aphorismen für Klavier solo" (1958) schrieb ich fast in der Mitte meines Kompositionsstudiums bei Professor Rudolf Petzold an der Hochschule für Musik in Köln. 
Sie wurden ein  Jahr später von meinem Kommilitonen Bernhard Kontarsky in einem Konzert der Hochschule innerhalb der „Hochschulwoche" uraufgeführt. Weitere Aufführungen schlossen sich sofort in Köln, Darmstadt und Frankfurt an. 
Die kurzen prägnanten Stücke wurden von Arnold Schönbergs „6 Kleinen Klavierstücken" op.19 angeregt, die ich ein  Jahr davor in meinem Klavierexamen gespielt hatte.
Sie sind mein Versuch durch eine freie und sehr eigene Anwendung der Zwölftontechnik diese Idee Schönbergs fortzuentwickeln.
Besonderen Wert lege ich dabei auf wiedererkennbare Thematik und auf sehr unterschiedliche Formen.
 
· Streichtrio
Das 1959 entstandene Streichtrio wurde oft aufgeführt, und gilt als Schlüsselwerk, meiner im Studium komponierten Werke. Uraufgeführt wurde es in der Hochschulwoche der Musikhochschule Köln 1960. Das in der Reihentechnik konzipierte Werk stellt in einem rhapsodischen ersten Teil alle Themen vor, bevor ein in seiner Rhythmik an Bartok erinnerndes Scherzo den kompositorischen Faden aufgreift und weiterführt. Der zentrale Mittelsatz, in der Violastimme an eine Passacaglia erinnernd, geht vom Höhepunkt im Krebsgang notengetreu zu Ausgangspunkt zurück. Mit einer Fuge, in der viele mögliche Kombinationen enthalten sind, endet das Werk, ein wenig an Hindemith erinnernd.
Das Streichtrio wurde vom Hessischen Rundfunk 1997 aufgenommen.
 
· Fünf Expressionen für vier Trompeten, Pauken, Schlagzeug, Celesta und Streicher
Die Expressionen sind nach den sieben Aphorismen für Klavier im Studium 1958/59 entstanden, und setzen sich in fünf gegensätzlichen Sätzen mit der Reihentechnik auseinander. Die kurzen, prägnanten schnellen Sätze haben öfters in den verschiedenen Instrumentengruppenkombinationen gegensätzliche Rhythmen, bzw. sind durch die Rhythmik geprägt. Der fünfte Satz entspricht in seiner kompositorischen Anlage dem Ersten. Mittelpunkt des Werkes ist, wie im Streichtrio, der langsame dritte Satz.
Dieser sehr effektvolle Orchesterzyklus ist nur mit größerer Streicherbesetzung spielbar.
 
· Vier Psalme für Männerchor
Nr. 1         100. Psalm für Doppelchor
Nr. 2        120. Psalm für vierstimmigen Chor
Nr. 3        133. Psalm für vierstimmigen Chor
Nr. 4        150. Psalm für sechsstimmigen Chor
Diese 1960/61 komponierten Chöre fußen auf langjährigen Erfahrungen als Dirigent verschiedenster leistungsfähiger Männerchöre. Sie sind nur von guten Männerchören ausführbar, die schon Erfahrung mit modernen Werken haben. (Hindemith und ähnlichem) Die Chöre sollten über einige Sänger verfügen, die gewohnt sind dissonante Klänge auszuführen. Für Sängerwettstreite sind die Chöre sicherlich eine Bereicherung des Repertoires.
 
· Sieben Lieder nach Texten des Freiherrn Borries von Münchhausen
Der auf ausdruckstarken, teils unbekannten Texten von Borries von Münchhausen komponierte Liederzyklus, ist vielseitig verwendbar, da er geteilt, in anderer Reihenfolge oder auch als einzelnes Lied zu anderen Liedern hinzugefügt aufgeführt werden kann. Der Umfang der Lieder reicht von f bis a`.
 
· Ballabile II
Ballabile II ist die freie Transkription des gleichnamigen Orchesterwerkes, eine sinfonische Musik für Tänzer aus dem Jahre 1961 für drei Klaviere, wobei das dritte Klavier auch die Celesta übernehmen muß. Es gibt die Möglichkeit zu virtuosem Klavierspiel für alle drei Partner. In drei Teilen entsteht aus einer Reihe jeweils ein Crescendo, und eine stete Verdichtung des Materials. Nach dem Höhepunkt kehrt das Werk zum Ausgangspunkt zurück.
Die Transkription kann  wie das Orchesterwerk im Konzert und als Ballett Verwendung finden.